Trifft dich die E-Rechnungspflicht? Der Schnell-Check

In 60 Sekunden geklärt. Die deutsche E-Rechnungspflicht kommt in Stufen und trifft nicht jeden zum selben Zeitpunkt. Zwei Fragen entscheiden, ab wann sie für dich gilt: Verkaufst du an Unternehmen? und wie hoch war dein Vorjahresumsatz?

Stufe 1: Empfangen musst du schon heute

Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können – auch Kleinunternehmer und reine B2C-Shops. Ein E-Mail-Postfach genügt für den Eingang; die Rechnung muss aber lesbar gemacht und GoBD-konform aufbewahrt werden. Diese Stufe gilt ohne Ausnahme.

Stufe 2: Verkaufst du an Unternehmen (B2B)?

Nein, nur an Privatkunden: Dann musst du keine E-Rechnung ausstellen – das Ausstellen betrifft nur inländische B2B-Umsätze. Sobald aber ein Geschäftskunde bei dir bestellt, wird es relevant. Details unter E-Rechnung und Privatkunden.

Ja, auch an Geschäftskunden: Dann entscheidet dein Umsatz über den Zeitpunkt – weiter zu Stufe 3.

Stufe 3: Wie hoch war dein Vorjahresumsatz?

Gemeint ist der gesamte Unternehmensumsatz des Vorjahres, nicht nur der Shopify-Umsatz.

Die Fristen auf einen Blick

Quelle: BMF, FAQ zur E-Rechnung. Den vollständigen Fahrplan gibt es unter E-Rechnungspflicht 2027/2028.

Was heißt das für deinen Shopify-Shop?

Trifft dich Stufe 2 oder 3, brauchst du einen Weg, aus B2B-Bestellungen strukturierte E-Rechnungen zu erzeugen – eine PDF reicht dann nicht mehr. Rechnora erstellt XRechnung und ZUGFeRD automatisch aus jeder passenden Bestellung, validiert sie, versendet sie und exportiert für DATEV – ohne zusätzliche Buchhaltungssoftware.

Bestellung rein. E-Rechnung raus.

Rechnora erstellt, validiert und versendet XRechnung und ZUGFeRD automatisch nach jeder B2B-Bestellung – inklusive DATEV-Export.