E-Rechnung für Shopify: automatisch statt manuell
Die direkte Antwort: Shopify selbst kann keine E-Rechnungen nach EN 16931 erstellen. Wer als deutscher Händler B2B verkauft, braucht dafür eine App – Rechnora erzeugt XRechnung und ZUGFeRD automatisch aus jeder relevanten Bestellung, validiert sie und versendet sie per E-Mail.
Warum das Thema jetzt relevant ist
Seit dem 1. Januar 2025 müssen deutsche Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Für das Ausstellen gelten Übergangsfristen: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz für inländische B2B-Umsätze strukturierte E-Rechnungen ausstellen, ab dem 1. Januar 2028 gilt die Pflicht für die meisten übrigen Fälle. Quelle: BMF, FAQ E-Rechnung.
Wichtig für Shopify-Händler: Die Pflicht betrifft inländische B2B-Umsätze. B2C-Bestellungen, Kleinbetragsrechnungen bis 250 € und bestimmte steuerfreie Umsätze sind ausgenommen. Ein gemischter Shop braucht also keinen komplett neuen Rechnungsprozess – sondern einen, der B2B-Bestellungen erkennt und automatisch korrekt behandelt.
Der automatische Ablauf mit Rechnora
- B2B-Erkennung: Rechnora erkennt relevante Bestellungen an Firmenname und USt-IdNr.
- Erstellung: Aus den Bestelldaten entsteht eine E-Rechnung nach EN 16931 – als XRechnung (UBL und CII) und optional als ZUGFeRD-PDF.
- Validierung: Jede Rechnung wird gegen die EN-16931-Geschäftsregeln geprüft, bevor sie den Kunden erreicht.
- Versand & Export: Automatischer E-Mail-Versand und DATEV-Buchungsstapel-Export für die Steuerberatung.
Auch die unbequemen Fälle
Erstattungen werden zu Gutschriften mit Referenz auf die Originalrechnung, nachträglich bearbeitete Bestellungen zu Rechnungskorrekturen, Geschenkgutscheine bleiben korrekt steuerfrei. Die vollständige Übersicht steht in unserer Edge-Case-Matrix; geprüfte Beispieldateien gibt es zum Download.
Bestellung rein. E-Rechnung raus.
Rechnora erstellt, validiert und versendet XRechnung und ZUGFeRD automatisch nach jeder B2B-Bestellung – inklusive DATEV-Export.
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